Katja Lienhard / Raphael Roth
21. August – 20. September 2026
Öffnungszeiten:
Mittwoch: 14.00 - 17.00 Uhr
Freitag: 17.00 -19.00 Uhr
Samstag: 17.00 - 19.00 Uhr
Sonntag: 11.00 - 19.00 Uhr
Veranstaltungen
21. August, 17.00 Uhr
Vernissage
20. September, 11.00 - 17.00 Uhr
Finnisage
Katja Lienhard
Ein kleiner Anstupser von Frau Lili Ackermann – und ich drahtwerke wieder. Filigran, teils beweglich und mit viel Vorfreude auf die Ausstellung im August 2026.
Für ihre geschweissten oder gelöteten Drahtvernetzungen bevorzugt sie Chromnickelstahl, Kupfer, Vlies und Fundstücke. Die feingliedrigen Reliefs und Skulpturen, teils mit beweglichen Elementen, Flügeln und Gelenken konstruiert, greifen in ihrer Eigendynamik weit in den Raum und stehen in einem direkten, spielerischen Dialog mit dem Betrachter. Transparenz und die linear betonte Rhythmik verleihen ihren filigranen Drahtkonstruktionen Leichtigkeit und Harmonie.
Seit 1993 arbeitet Katja Lienhard in ihrem Atelier und präsentierte ihre Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen, unter anderem in der renommierten Galerie Ueker & Ueker in Basel. Zudem realisierte sie verschiedene Auftragsarbeiten in den Bereichen Kunst am Bau, Lampen- und Möbeldesign.
Ein feiner Draht ist nicht viel. Aber manchmal reicht er.
Raphael Roth
… wurde 1980 in Sissach geboren, lebt und arbeitet heute als freischaffender Künstler in Muttenz im Baselland. Sein künstlerischer Weg ist von einem roten Faden durchzogen: die Leidenschaft für das Gestalten und die Malerei. Seit über zwei Jahrzehnten prägt die Graffitikultur sein Schaffen – die Sprühdose ist für ihn längst mehr als ein Werkzeug, sie ist ein Teil seiner künstlerischen Identität.
In den 1990er-Jahren zog es Roth nachts auf die Strassen, wo er im Verborgenen und oft im Illegalen seine Kunst schuf. Graffiti war für ihn von Anfang an Malerei, auch wenn die Gesellschaft dies damals anders sah. In dieser Szene fand er nicht nur einen kreativen Ausdruck, sondern auch eine Wahlfamilie, die ihn prägte. Seine Arbeit bewegt sich zwischen Kalligraphie und Street Art, zwischen Tradition und Rebellion.
Bis heute versteht Raphael Roth Graffiti als Malerei – eine Haltung, die ihn von der allgemeinen Meinung abhebt. Sein künstlerischer Weg ist geprägt von dieser Überzeugung und der ständigen Suche nach neuen Ausdrucksformen, die das Urbane mit dem Künstlerischen verbinden.